Durch diese Funktion kann das Datum, welches durch einen Fensterausschnitt zu sehen ist, angezeigt wird. Diese Scheibe beherbergt die Zahlen 1 bis 31 und wird durch einen besonderen Mechanismus alle 24 Stunden um eine Stelle vorwärts bewegt. Bei Monaten mit weniger als 31 Tagen muss die entsprechende Korrektur per Hand vorgenommen werden. Dies geschieht meist über die Krone.
Als Kaliber werden die Typologie und die technischen Charakteristika auf Grund seiner Herstellung und Kennnummer bezeichnet. Heutzutage gleicht das Kaliber einem Ausweis (z. B. Kaliber ETA 2892-2). Früher wurde es in französischen Linien angegeben (1 Linie = 2,256 mm).
Karat ist die entsprechende Maßeinheit zur Angabe des prozentualen Goldgehaltes im Verhältnis zu anderen Metallen der Legierung. Es wird in vierundzwanzigstel aufgedrückt, "24karätiges Gold" ist also reines Gold. Zur Erhöhung von Elastizität und Festigkeit wird zumeist nur 78%iges Gold verarbeitet (18 Karat). Früher verwendete man 9- bis 14-karätiges Gold, während man zur Beschwerung des Rotors 21- oder 22-karätiges Gold benutzte.
Keramik ist eines der neueren Materialien, die zur Herstellung von Gehäusen verwendet werden können. Es besteht aus Tungstenkarbid, welches auf 1450°C erhitzt wird. Dadurch wird die Oberfläche extrem hart. Gleichzeitig entsteht ein schöner, fast ins Schwarze gehender Grauton.
Dieses kleine, zinnengekrönte Türmchen befindet sich normalerweise der Unruh gegenüber. Es steuert alle Hebelbewegungen des Chronographen und synchronisiert diese. Da dieser Bestandteil in seiner Fertigung sehr teuer ist, ist es ein wichtiges Kriterium, das zur Unterscheidung zwischen einer wertvollen und weniger wertvollen Uhr dient.
Eine Komplikation ist eine zusätzliche Information zum normalen Auskunftsbereich des Uhrwerks. Normalerweise werden Komplikationen eingebaut, um die Uhr um eine oder zwei Funktionen zu erweitern. Jedoch gibt es auch Beispiele komplexerer, integrierter Uhrwerke, deren Kaliber schon im Entwurf eine Komplikation vorsehen. Der Chronograph, der Kalender, die Gangreserveanzeige oder aber die Repetieruhr sind nur einige der möglichen Beispiele.
Der Gong besteht aus einem Draht einer speziellen Stahllegierung, der bei Repetieruhren durch einen kleinen Hammer angeschlagen wird. So erklingen die Stundenschläge. Seinen Namen hat er durch die Eigenschaft, dass er um den äußeren Umfang des Uhrwerkes gelegt wird. Von diesem Umfang hängt auch die Klangnote ab.
Die Krone befindet sich am äußeren Ende der Welle des Aufzugsmechanismus und dient in normaler Stellung zum Aufziehen. Wenn sie herausgezogen wird, kann man sie zum Einstellen der Uhr verwenden. In einigen Fällen kann die Krone auch bloß bis zur Hälfte herausgezogen werden, so kann man die Datumsanzeige oder eine weitere Zeitzone einstellen. Um zu verhindern, dass Wasser oder Sonstiges eintreten kann, besitzt die Krone im Inneren eine ringförmige Dichtung, die ein winziges, hervorstehendes Rohr (Tubus) umschießt, welches zum Mittelteil selbst gehört. Bei Taucheruhren kann die Krone mittels eines eigens dafür angebrachten Schraubgewindes auf eben diesen Tubus geschraubt werden. Dadurch wird das Eindringen jedweder Infiltrationen verhindert.
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