Lager

Das Lager vermindert den Reibungswiderstand. Mechanische Uhrwerke mit automatischem Aufzug besitzen so genannte gleitende Lager, Rubine, wie auch rollende Lager mit den Kugellagern des Rotors im Aufzugsgetriebe.


Läutwerk

Es gibt Uhrwerke, die dank eines eingebauten Mechanismus, die Stunde einläuten. Grundlegend gibt es drei Uhrengruppen mit Läutwerk: Weckeruhren, die zu einer eingestellten Zeit klingeln; Pendeluhren, die wegen eines durchgängigen Läutwerks die volle Stunde, wie auch die Viertelstunde, einläuten und letztlich die Repetieruhren, die nach dem Einschalten des Läutwerkes die volle Stunde, die Viertelstunde und die Minuten einläuten.


Leuchtmasse

Die Leuchtmasse ist eine Substanz, mit welcher der Stundenindex und die Zeiger eingestrichen werden, damit die Uhrzeit auch bei Nacht zu erkennen ist. Dieses aus Phosphor gewonnene Material hat die Fähigkeit, das Tageslicht zu speichern und bei Dunkelheit wieder frei zu geben. Früher verwendete man überwiegend Tritium. Wie viel davon auf ein Ziffernblatt gegeben werden durfte, legte eine schweizer Norm genauestens fest, da es sich hierbei um ein radioaktives Material handelt, welches in größeren Mengen gesundheits-schädlich ist. Heutzutage wird von den meisten Herstellern "Superluminova" verwendet, welches absolut ungefährlich ist.


Linie

Linie ist eine alte Maßeinheit namens "Französische Linie" (1 Linie = 2,256 mm). Sie wird auch heute noch zur Beschreibung des Durchmessers eines Uhrwerkes verwendet.


Lünette

Die Lünette ist die Halterung für das Uhrenglas, wobei heutzutage oftmals das Mittelteil verlängert wird und diese weggelassen wird. Wenn es sich hierbei um drehbare Elemente handelt, so spricht man häufig von einem Zentrierring, auch wenn jener das Glas nicht unbedingt hält.


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